Quo vadis stationärer Sektor? (Januar 2016)
Die stationären Versorgungseinrichtungen – Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen und Pflegeheime – erweiterten ihre Kapazitäten in den letzten Jahren auf über 1,5 Millionen Betten. Die meisten Betten stehen inzwischen in Pflegeheimen. Es stellt sich die Frage, ob diese Expansion patientengerecht und wirtschaftlich ist. Die großen regionalen Unterschiede in Deutschland, aber auch in Europa, deuten nicht nur auf erhebliche Gestaltungsspielräume, sondern auch auf Verbesserungsmöglichkeiten hin. Der Gesetzgeber will diese durch eine Qualitätsoffensive nutzen. (mehr...)

Rechnet sich Prävention? (Juli 2015)
Baden-Württemberg hat sich zum Ziel gesetzt, Gesundheitsförderung und Prävention – neben Kuration, Rehabilitation und Pflege – als gleichberechtigte Säule des Gesundheitssystems zu etablieren.Jährlich werden in Baden-Württemberg für Prävention und Gesundheitsförderung rund 8,1 Mrd. € ausgegeben. Der Nutzen dieser Ausgaben besteht nicht nur in weniger Krankheit sondern auch in der Vermeidung von Krankheitskosten, in Produktivitätsgewinnen der Unternehmen und schließlich in einem höheren Einkommen pro Kopf. Prävention und Gesundheitsförderung lohnen sich: Unter dem Strich ist die Präventionsrendite positiv. (mehr...)

Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung II (Mai 2015)
Die neue voll integrierte Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung beruht auf drei Säulen: Der Verbindung zwischen der Gesundheitsausgaberechnung über die Input-Output-Tabelle zur VGR, der Sozialrechnungsmatrix, welche die Input-Output-Tabelle um die Finanzierungsvorgänge der Gesundheitswirtschaft erweitert und der Gesundheitsvermögensrechnung mit Informationen zur Epidemiologie und Krankheitskosten. (mehr...)

Preise zahnärztlicher Leistungen in Europa (März 2015)
Die zahnärztliche Versorgung in Europa ist nach wie vor unterschiedlich organisiert. Deutschland liegt im Preisvergleich zahnmedizinischer Behandlungsanlässe unter den sieben ausgewählten europäischen Ländern im Mittelfeld. Deutsche müssen hierbei vergleichsweise geringe Zuzahlungen leisten. Der Preisvergleich gibt einen aktuellen Überblick über ausgewählte zahnärztliche Vergütungen und ihre Entwicklung zwischen 1999 und 2013. (mehr...)

Ein pragmatischer Ansatz zur Identifikation von Gesundheitsproblemen (Dezember 2014)
Baden-Württemberg nimmt seit langem einen Spitzenplatz in der Lebenserwartung in Deutschland ein. Das Land hebt sich sowohl bei den Ergebnisparametern als auch bei den Kostenparametern von anderen Ländern positiv ab. Verbesserungsmöglichkeiten herauszufinden, ist deshalb nicht einfach. Dieser Beitrag zeigt, wie sich solche Informationen durch Verknüpfung von Sterbetafeln mit der Todesursachenstatistik gewinnen lassen. (mehr...)

Pharmastandort Bayern: Zwischen Kostendämpfung und Wachstum (November 2014)
Die Pharmazeutische Industrie Bayerns expandierte aufgrund der Kostendämpfung der letzten Jahre nur verhalten. Obgleich dieses Wachstum insgesamt höher als im übrigen Bundesgebiet ausfiel, bleibt die Investitionstätigkeit in Forschung und Sachanlagen zurückhaltend. Durch die gesetzlichen Rabatte für Arzneimittel seit 2010 wurden die bayerischen Unternehmen allein mit rund 800 Mio. € zusätzlich belastet. (mehr...)

Bedarf an Hospiz- und Palliativversorgung (Juni 2014)
Trotz weitreichender Bemühungen um den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland gibt es eine partielle Unterversorgung in ländlichen Kreisen. Aufgrund der demographischen Entwicklungen und der höheren Lebenserwartung stellt sich die Frage, wie der Versorgungsbedarf zukünftig wächst. Die kleinräumige Prognose der Zahl der Gestorbenen ist für die Beantwortung dieser Frage von besonderer Bedeutung. (mehr...)

The Pharmaceutical Industry in Bavaria (November 2013)
The pharmaceutical industry is a central factor of the German high-technology economy. Research-based pharmaceutical companies are taking a leading role. With 24,000 employees Bavaria’s pharmaceutical industry evolved to one of the most valuable German locations of production and research. Challenging is the cost-containment by the health care reform laws of the last three-and-a-half years. (more...)

Die Pharmazeutische Industrie in Bayern (November 2013)
Die pharmazeutische Industrie ist ein zentraler Bestandteil der deutschen Hochtechnologie. Forschende Arzneimittelhersteller nehmen dabei eine führende Rolle ein. Mit rund 24.000 Beschäftigten ist Bayern einer der wertvollsten deutschen Pharmastandorte. Eine Herausforderung ist allerdings die Kostendämpfung durch die Gesundheitsreformgesetze der letzten dreieinhalb Jahre. (mehr...)

Cost containment hits the Greek health economy (Oktober 2013)
The cost-containment policy prescribed for the Greek health care system by the Troika seriously hit not only the Greek health economy but also the national economy. Germans would have considered the benchmark keeping public health expenditure as percent of GDP at or below 6 as nonsense. In reality, intended to reduce public debts and restore economic growth, the cost-containment has reached the opposite. (mehr...)

Gesundheitswirtschaft Sachsens im Aufwind (April 2013)
Nach einer Phase des Umstrukturierung hat sich die Gesundheitswirtschaft in Sachsen in den letzten Jahren gut entfaltet. Sowohl die pharmazeutischen Industrie als auch die Medizintechnik ist auf dem Weg an die lange Tradition dieses Landes anzuknüpfen. (mehr...)

Lebenserwartung in Deutschland – Neue Herausforderungen (März 2013)
Die Lebenserwartung in Deutschland ist seit Jahrzehnten stark angestiegen. In den neuen Ländern hat sie sich seit der Wiedervereinigung bereits teilweise an den Westen angeglichen, teilweise sie bereits übertroffen. Regionale Unterschiede, besonders bei den Männern, bestehen dennoch weiterhin und stellen eine Herausforderung an das Sozialsystem und das Gesundheitswesen Deutschlands und der Länder dar. (mehr...)

Lebenserwartung in Pflege in den Ländern (August 2012)
Die Lebenserwartung in Pflege, d. h. die Zeit, die ein Mensch ab seiner Geburt voraussichtlich pflegebedürftig sein wird, zeigt in Deutschland regional starke Unterschiede. Diese sind jedoch nicht unbedingt auf die Bevölkerungsstruktur zurückzuführen, sondern vielmehr auf unterschiedliche Pflegequoten. Dies zeigt sich auch an der Entwicklung, die auf eine weitere Divergenz der Lebenserwartung in Pflege schließen lässt. (mehr...)

Extensions of the System of Health Accounts 2011 (June 2012)
The new manual “A system of Health Accounts 2011“ (SHA 2011) provides a refined conceptual framework and an extended and revised set of classifications included in the International Classification of Health Accounts (ICHA) according to functions, providers and financing schemes. This revision allows the compilation of additional indicators. SHA 2011 will lead to a better international comparability of the Health Satellite Account and relevant indicators like health expenditures and value added of the health economy. (mehr...)

Langzeitpflege: Versorgungsbedarf und Pflegekräftemangel (März 2012)
Seit Einführung der Pflegeversicherung steigt in Deutschland die Nachfrage an Pflegekräften. Die Schwere der Pflegebedürftigkeit ist im Zeitraum 1999 – 2009 zwar gesunken, die Pflegedauer jedoch gestiegen. Wegen letzterem Trend steht die soziale Pflegeversicherung angesichts der demographischen Entwicklung vor gewaltigen Herausforderungen. Immer mehr Pflegekräfte werden benötigt. (mehr...)

BASYS Regionale Gesundheitsausgabenrechnung (Dezember 2011)
Als Teil der Gesundheitsökonomischen Gesamtrechnungen gibt die Regionale Gesundheitsausgabenrechnung einen detaillierten Einblick in die Ausgaben- und Finanzierungsstruktur der Länder. Nach ihr variieren die Gesundheitsausgabenquoten in Deutschland zwischen 8,1 und 16,1 % nach Bundesländern. (mehr...)

Wer bezahlt die Behandlung psychischer Erkrankungen? (Oktober 2011)
Deutsche geben für die Behandlung psychischer Erkrankungen ca. 30 Mrd. € aus - Tendenz steigend. Die Versorgungsausgaben wuchsen überdurchschnittlich in der Pflege, der stationären Behandlung und bei Arzneimitteln im Vergleich zu ambulanten ärztlichen Leistungen und zur Prävention. (mehr...)

Gesundheitswirtschaft Österreich (April 2011)
Österreichweit ist die Gesundheitswirtschaft mit einem Wertschöpfungsanteil von 11,7% und rund 618 Tsd. Erwerbstätigen ein bedeutender Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor. D.h. nahezu jeder achte Euro wird in der Gesundheitswirtschaft im weiteren Sinne verdient. Beinahe jeder siebte fand hier einen Arbeitsplatz. (mehr...)

„10 Jahre LKF“: Evaluierung des Systems der Leistungsorientierten Krankenanstaltenfinanzierung Österreichs (Januar 2011)
Welchen Nutzen hat der Patient vom österreichischen Fallpauschalensystem? Konnte durch die leistungsorientierte Finanzierung die Kostensteigerung gedämpft werden? Wurden die mit dem LKF-System verbundenen Ziele erreicht? Welcher Anpassungsbedarf besteht? (mehr...)

Expenditures for Human Capital Development (September 2010)
The well-being of future generations will depend not only upon how much stock of exhaustible resources we leave to them but also how much we devote to the constitution of the human capital, essentially through expenditure on education, research, and health, but also through culture and social inclusion. (more...)

Regional Health Accounts of Albania (July 2010)
Albania is one of the European countries which managed well the financial crises in 2009. Growth continued at an estimated rate of 2.8 percent, in contrast to most of Europe that witnessed declines. Growth is projected to continue in the range of 2-2.5 percent in 2010. But, despite the significant economic results the health system of Albania continues to be significantly underdeveloped. (more...)

Towards a German Health Satellite Account (November 2009)
German economists have been compiling national health accounts since 1975. However, the System of Health Accounts (SHA) has never been completely integrated with the System of National Accounts. (more...)

Erweiterung der gesundheitsökonomischen Rechensysteme: Das Gesundheitssatellitenkonto (November 2009)
Am 16. November wurde das Gesundheitssatellitenkonto (GSK) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Öffentlichkeit vorgestellt. Die wichtigsten Fragen zum GSK wurden hier zusammengestellt.

Die Entwicklung der Sozialwirtschaft im Land Bremen (September 2008)
Die Sozialwirtschaft ist ein zentraler Teil der Wirtschaft. Ein zunehmender Bevölkerungsteil findet hier einen Arbeitsplatz. Der steigenden Nachfrage stehen jedoch knappe öffentliche Mittel entgegen. (mehr...)

OMK Gesundheit - Wo steht Deutschland? (Oktober 2007)
Haben sich Zugang, Qualität und Nachhaltigkeit des deutschen Gesundheitswesens im europäischen Vergleich verbessert? Wo steht Deutschland bei Anwendung der offenen Methode der Koordinierung (OMK)? (mehr...)

Sparen Hausärzte Krankenhauskosten ein? (Juni 2007)
Die Kosten eines Krankenhausfalles betragen im Durchschnitt rund 3.800 €. Somit stellt ein Krankenhausaufenthalt nicht nur eine körperliche und psychische Herausforderung für den Patienten, sondern auch eine erhebliche finanzielle Belastung für die Kostenträger dar. (mehr...)

Nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens (Juli 2006)
Deutschland zählt zu den Ländern mit der höchsten öffentlich finanzierten Gesundausgabenquote im internationalen Vergleich. Dies bestätigen auch die jüngst publizierten Zahlen des deutschen Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2004. (mehr...)